Beschreibung

In diesem Workshop behandeln wir die Themen Geschlecht und Sexualität aus rassismuskritischer Perspektive. Wir kommen darüber in den Austausch, was Vergeschlechtlichung und Rassifizierung damit zu tun haben, wie wir in der Welt sind. Perspektiven Queerer BIPoCs stehen während des Workshops im Zentrum der Auseinandersetzung. Um (Mehrfach-)Diskriminierung zu verstehen, ist das oft thematisierte Konzept der Intersektionalität wichtig. Die Rechtswissenschaftlerin und Aktivistin Kimberlé Crenshaw zeigte den spezifischen Ausschluss Schwarzer Frauen in Unternehmen auf und demaskierte einmal mehr die Verwobenheiten der Kategorien race, der geschlechtlichen Identität (Gender) und den materiellen Umständen (Klasse). Diese Verbindungen wurden auch in den Jahrzehnten vorher immer wieder von Schwarzen Feminist:innen und Abolitionist:innen aufgezeigt. Doch was hat das mit Kolonialismus und dem Leben in Deutschland zu tun? Neben einem Input soll der Workshop Raum für gemeinsamen Austausch, Diskussionen und Perspektiventwicklung ermöglichen. Es ist dabei nicht so wichtig ob oder wie viel die Teilnehmenden sich mit Geschlecht, race, Klasse oder Intersektionalität auseinandergesetzt haben. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich die Bereitschaft sich mit den zentrierten Positionen auseinanderzusetzen und ggf. einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Workshopleitung Cuso Ehrich (keine Pronomen) ist seit 2013 in sozialen Bewegungen aktiv, aktuell Bildungsreferent:in bei IDA-NRW. Seit 2018 gestaltet Cuso mit Xinan die Plattform und den Podcast DIASPOR.ASIA, in der sie an den Intersektionen von geschlechtlicher Identität, Klassenzugehörigkeit und Rassifizierung aus Asiatischen Perspektiven in Deutschland arbeiten.

Hochschule oder Gruppe

fclr Sachsen & Sachsen-Anhalt

Format

Workshop

Link oder Anmeldung

Anmeldung bis zum 24.06.2021 erforderlich veranstaltung@stura.tu-dresden.de Veranstaltungslink wird per Mail versendet.