Beschreibung

Immer schon haben Migrantisierte, Schwarze und People of Color (PoC) Gesellschaft mitgestaltet, aber nicht immer wurden ihre Geschichten und vor allem ihre Perspektiven anerkannt und medial repräsentiert. Im Gegenteil, durch bestimmte Zuschreibungspraktiken konstruieren Medien- und Kulturschaffende wiederkehrend die „Anderen“, (re)produzieren Rassismen und stabilisieren Herrschaftsverhältnisse, die gewaltvolle Auswirkungen auf Leben und Alltag von rassifizierten Menschen haben. Der herrschaftskritische Workshop bietet die Möglichkeit, sich mit Zuschreibungsordnungen zu beschäftigen, stereotype Darstellungen zu hinterfragen und Eigenwahrnehmungen zu reflektieren. Es wird ein wertschätzender Raum angeboten, indem anhand praktischer Beispiele aus Medien und Kultur, ein Austausch über die Geschichte und Wirkweise von Rassismus, über Fragen der Repräsentation und gesellschaftliche Normalitätsvorstellungen stattfindet.

Hochschule oder Gruppe

fclr Sachsen & Sachsen-Anhalt in Kooperation mit Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig

Format

Workshop

Link oder Anmeldung

Anmeldung bis zum 18.06.2021 erforderlich veranstaltung@stura.tu-dresden.de Veranstaltungslink wird per Mail versendet.